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Geschmacksverstärker:

[Andere Zusatzstoffgruppen]
[E-Nummern-Liste]

Name
E-Nummer
Technologische
Bedeutung
Toxikologische
Bewertung
Ammoniumchlorid (Salmiak)
INS 510
Geschmacksverstärker für Lakritz, außerdem Nährstoff für Weinhefe und Hilfsmittel zur Trinkwasseraufbereitung. Es wurden Knochenschäden, Veränderungen des Blutbilds, der Nebennierenrinde und der Nebenschilddrüse beobachtet, bei Schwangeren zudem Gewichtsverlust, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Hyperventilation. Schon geringe Dosen erhöhen den Harndrang.
Glutaminsäure
E620
Glutaminsäure und Glutamate verstärken den Eigengeschmack von Speisen, insbesondere Fleischspeisen. Glutaminsäure und Glutamate führen bei empfindlichen Menschen zum China-House-Syndrom (Schläfendruck, Steifheit im Nacken, Kopfschmerzen); möglicherweise erfolgt eine Schädigung von Erbinformationen (Tierversuch).
Natriumglutamat
E621
Kaliumglutamat
E622
Calciumglutamat
E623
Ammoniumglutamat
E624
Magnesiumglutamat
E625
Guanylsäure
E626
Geschmacksverstärker. Diese Substanzen werden vom Organismus zu Harnsäure abgebaut. Damit steigt der Harnsäurespiegel. Menschen mit erhöhtem Harnsäurespiegel haben ein geringfügig höheres Risiko, an Gicht zu erkranken. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass ein erhöhter Harnsäurespiegel auch protektiv sein könnte hinsichtlich verschiedener Erkrankungen, wie Muliple Sklerose oder Parkinson.
Natriumguanylat
E627
Kaliumguanylat
E628
Calciumguanylat
E629
Inosinsäure
E630
Natriuminosinat
E631
Kaliuminosinat
E632
Calciuminosinat
E633
Calcium-5'-Ribonucleotide
E634
Natrium-5'-Ribonucleotide
E635
Maltol
E636
Geschmacksverstärker für süße Lebensmittel. Möglicherweise Veränderungen des Blutbilds und der Nervenfunktionen (Tierversuch).
Ethylmaltol
E637
Wie Maltol, jedoch wesentlich intensiver. Wenig bekannt.
Glycyrrhicin
INS 958
Süßungsmittel und Geschmacksverstärker für Lakritz und lakritzartige Zuckerwaren, Pastis und Liköre vom Typ Magenbitter. Diabetikertauglicher und nichtkarigener Süßstoff, der in hohen Dosen zu Störungen des Elektrolythaushaltes und zu Hypertonie (Bluthochdruck) führen kann.

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Erstellt am 20. Juli 1999, zuletzt geändert am 21. Juli 2007 © Jürgen Krüll, Berlin-Schöneberg
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