Streptococcus:

[Fortsetzung von]
Andere Arten sind in der Lebensmittelwirtschaft unerwünscht. Sie kommen auf Haut und Schleimhäuten von Warmblütern (also auch Menschen) vor.
Einige gehören zur normalen Mundflora (Oralstreptokokken), andere zur Darmflora (D-Streptokokken bzw. Enterokokken).
Letztere sind im Allgemeinen apathogen und tragen erst in hohen Konzentrationen zur Lebensmittelvergiftung bei.
Pathologische Bewertung:
Pathogen sind die A- und B-Streptokokken sowie die Pneumokokken. A-Streptokokken verursachen Erkrankungen des oberen Respirationstraktes, Scharlach
und schwere Wundinfektionen. B-Stretokokken erzeugen Wund- und Harnwegsinfektionen sowie häufig letale Sepsis (Blutvergiftung) oder Meningitis
(Hirnhautentzündung) bei Neugeborenen. Pneumokokken verursachen Entzündungen der Lunge, aber auch des Ohrs, des Auges oder des Darms.
Polysaccharidsynthetisierende Oralstreptokokken verursachen Zahnbelag, der als Närmedium für andere Bakterien dient. Die von diesen
Bakterien gebildete Säure greift den Zahnschmelz an und macht die Zähne so empfindlich gegen Fäulniserreger.
Sie gelten daher als Initiatoren der Zahnkaries.
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